Donnerstag, 12. März 2015

Billigfleisch - Hähnchen fördern Armut in Afrika (BR "quer")

Das Essen ist immer wieder und erneut ein Graus. Ich schaue "quer" im Dritten, heißt 3. Programm, des Bayerischen Rundfunks.
Immer wieder bin ich erstaunt, wie schlimm die Menschen mit Essen umgehen. Da geht es um Hähnchen, welche sich aufgrund ihres immensen Knocheninhalts doch mehr als Hähnchenbrust anbieten. Zumindest für den Verbraucher hier in Deutschland, so meldet es "quer". So "quer" finde ich das gar nicht. Denn ist es nicht so, dass der normale Konsument, so er natürlich in Arbeit und Brot steht, kaum noch Zeit findet, für sich ein anständiges Essen zu fabrizieren.
Die Zeitnot ist der Faktor, weshalb dann auf die Schnelle lieber die knochenfreie Variante bevorzugt wird. Dazu noch mit Hautentfernung. Das ist schon Spitze!

Nicht so Spitze finde ich die Sache, dass das restliche Hähnchenfleisch dann schlussendlich in Afrika landet, wo es wiederum den Faktor erfüllt, dass dort ansässige Hühnerzüchter absolute Pleitegeier werden. Denn Hähnchen, weil Billigsthähnchen bzw. -fleisch, ist absolut besser (weil billiger!) als das Fleisch der Anbieter dort in Afrika. Der Pleitegeier steht über ihnen.

Ein Kreislauf, man stelle sich das mal vor, der immense Ausmaße auf unsere Umwelt hat, wenn man ein wenig weiterdenkt.

Wir, die Deutschen, denen die Faulheit, weil natürlich auch Zeitnot, im Gesichte steht, sind praktisch Schuld an der Armut der "ärmeren" Länder.

Es ist ein Greuel!

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