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Montag, 22. Dezember 2014

Texte, schreiben, Bildaussagen. Problemlösung.

Kein Schnee und braune Ödnis draußen vor dem Fenster.
Was bietet sich da an? ... genau, das Tippen am PC.

Schreiben war schon immer eine Therapie. Eine Therapie, in der man sich selbst etwas entschlackt, ja, vielleicht sogar das Wort Entleeren könnte man hierfür nehmen.
Themen gibt es viele. Besonders die täglichen Erlebnisse, Erfahrungen und Aha-Ergebnisse sind es  wert, notiert zu werden. Manches auch für die Öffentlichkeit. Besonders auch, da sich ein Wörtchen Klarheit aus dem Geschriebenen herauspicken lässt. Für sich und die anderen.

Schon des öfteren habe ich selbst nach Werten gesucht, die mich in einem Problem weiter bringen sollten. Was bleibt einem da übrig? Beim Suchen ist ja auch das Finden mit inbegriffen, heißt, wer "wer suchet, der findet" ist durchaus eine wahre Begebenheit. Und nicht aufzugeben, gehört mit dazu.
Das Blättern in Büchern, Heften, Zeitungen, Schriften, das gedruckte Wort auf dem Bildschirm, das schneller verschwunden ist, als es in Sekundentakt aufgerufen wird, bringt das Problem, welches man angehen möchte, ein stückweit weiter weg. Es rückt etwas ab vom Mittelpunkt des Zentrums, des Geschehens.
Bilder, die dazugehörig zu den Texten auftauchen, sind spontane Springpunkte. Sie sagen meist punktgenauer aus, was der Schreiber sagen will. Den Kern dessen, was in den Texten geschrieben steht. In Worten jedoch oft nicht für den Leser greifbar ist.
So macht man sich doch leichter ein Bild von einem Begriff.

Nach vielen Recherchen ist man oft bei dem Punkt angekommen. Entweder das Problem ist gelöst oder wenigstens etwas durchsichtiger geworden oder aber es hat sich durch die vielen unterschiedlichen Lösungswege verschärft, so dass zum Schluss ein Knotenpunkt entstanden ist, der sich noch wirrer anfühlt als am Anfang.

Klarer wird ein Problem auch dann, so meine Erfahrung, wenn sich nicht zu steif darauf konzentriert wird. Heißt, sich selbst und seinen Gedankengängen eine Auszeit zu gönnen, bringt die Lösung des Knotens viel schneller auf den Punkt, als wenn man sich hartnäckig und nur darauf konzentriert.

Ist es nicht so wie mit Arbeiten, die man erledigen soll, und die dann einfach nicht schnell genug vor sich gehen, die nicht flüssig und offen sind?

Ein Problem ist also eine Arbeit, so meine philosophische Auslegung, die praktisch wie auch theoretisch einer Lösung so schnell wie möglich bedarf.

Wie in meinem vorletzten Posting über die "Mathematik, welche bei Ängsten hilft" beschrieben, ist auch die Problemlösung mit diesem Trick schneller zu bewältigen, da das Blockieren der Gedankengänge aufgeweicht wird. Wie eine Welle davonschwimmt und Leichtigkeit und Weichheit an diese harte Stelle tritt.